Tierarztpraxis Hammerschmidt

Hallo ich bin Peter!

Peter ca 3 Tage alt

Bin ich nicht ein süßes Kätzchen und ich habe eine ganz tolle Geschichte, die muss ich Euch erzählen. Geboren wurde ich am äh..., daß weiß ich eigentlich gar nicht so genau.  Das einzige an das ich mich erinnern kann ist die feuchte Schnauze eines Hundes, der mich am 15.07.16 im Wald bei Schönau fand.                                                                               Dieser, mein Lebensretter sozusagen, brachte mich sofort zu seinem Frauchen.                                                                          Die traute ihren Augen nicht und nachdem die Suche nach meiner Mama erfolglos blieb, brachte sie mich in die Tierarztpraxis Hammerschmidt nach Pfarrkirchen.                 Dort wurde ich zunächst mit dem nötigsten versorgt.

 


Peter 14 Tage alt

Als allerdings die Tochter des Chef`s und deren Sohn Max mich sahen , war mein Schicksal besiegelt.

Max, mein großer Bruder quasi, war es auch der mir den Namen "Peter" gab. Sofort fuhren die beiden los und kauften Fläschchen, Milch etc. Und so konnte ich endlich meinen großen Hunger stillen.

Am Anfang konnte ich nur ganz wenig trinken, so schwach war ich, aber mit der Zeit wurde es immer mehr.

Alle 2 Stunden, auch nachts, bekam ich fortan meine Milch. Von nun an ging es täglich bergauf.

Wog ich am ersten Tag 120 Gramm, so wurde ich nun Tag für Tag schwerer. Nach ca 10 Tagen war es dann soweit, meine Augen öffneten sich langsam und anfänglich verschwommen aber dann ganz klar, erblickte ich zum ersten mal meine Familie.

 

Auch Albin, ein deutscher Boxer gehört dazu und dessen feuchte Schnauze weckte gleich Erinnerungen in mir.

Übrigens schätzte man nach diesem Ereignis mein Alter auf ca 2 Wochen.

Von nun an ging es nur noch bergauf. Nachts schlief ich jetzt schon durch und mein Speiseplan wurde auch vielfältiger. Meine Familie tat alles damit es mir gut ging. Ich bekam ein eigenes Bettchen aber am liebsten schlafe ich heute noch bei meiner Mama und meinem großen Bruder Max. Sogar ein Katzenkratzbaum wurde angeschafft und da war mir der höchste Platz sofort der liebste.

Alles läuft prima, der Doc. hat mir schon die erste Impfung verpasst.

Mein Bruder Max wollte mir in seinem Schwimmbecken auch schon das Schwimmen beibringen, hat aber gleich gemerkt, daß wir Katzen keine "Wasserratten" sind. Mittlerweile darf ich auch schon in den Garten, daß macht Spaß !!!

Peter 10 Wochen alt

Toll das es das Schicksal so gut mit mir gemeint hat. Mir geht es wirklich sau gut.

Bis bald Peter







Hallo, ich bin die Janna!

Genau zwei Monate nach dem Peter, am 15. September 2016,  wurde ich alleine am Straßenrand gefunden. Ich hatte einen starken Madenbefall und meine Finderin hat mich in der Tierarztpraxis Hammerschmidt abgegeben. Dort wurde ich am Popo geschoren, gewaschen und gespült, sowie mit Wärme und Aufzuchtmilch versorgt. Da war ich so 2,5 Wochen alt.

 

 

Weil ich so laut und energisch war, konnte ich Ute davon überzeugen, mich mit nach Hause zu nehmen. Zuerst war es schwierig. Ich hatte Durchfall und als ich endlich kapiert hatte, wie das Trinken aus der Flasche funktioniert auch noch Erbrechen. Ute hat mir deshalb Spritzen gegeben, aber mein neues Herrchen hat gewusst, was ich brauche, und hat sich ganz lange mit mir vor den Fernseher gelegt und gewärmt und gestreichelt. Das hat meinem Bauch und meiner Seele gutgetan. Seitdem gucke ich gerne Fußball und es ging aufwärts.

Ich habe auch Klopfer, das alte Kaninchen kennengelernt. Wir sind uns gegenseitig ein bisschen unheimlich, aber finden uns auch interessant. Was mich auf jeden Fall interessiert, ist sein Futter. Das habe ich viel früher probiert als mein eigenes. Das war eh so eine Sache. Ich sollte Katzenfutter aus dem Napf fressen. Das habe ich nicht verstanden (oder verstehen wollen?). Mich haben nur die Nahrungsmittel von den Menschen und dem Kaninchen interessiert … und natürlich meine Flasche!!! Erst seit mein Futter mit Löffel im Napf und auf dem Tisch serviert wird, schmeckt es mir ;-)

 

Und dann haben wir angefangen, Kartons zu packen und Sachen in Papier zu wickeln. Das war lustig! Ich hab mich in Schachteln gewälzt, habe wieder ausgeräumt oder habe mich einfach versteckt.  Und eines Abends sind wir Auto gefahren, was ich gar nicht mag, aber als ich aussteigen durfte, habe ich kapiert:  wir sind umgezogen, damit ich mehr Platz und eine Treppe zum hoch und runterflitzen bekomme. Und ein paar Tage später  das Allerbeste: Ich darf endlich raus!!! Und nebenher packen wir all unsere Kartons wieder aus und ich helfe natürlich fleißig. So macht das Katzenleben Spaß!